Hintergrund

10 Dezember 2009

Einschub: Hier wohnen wir!!!

Wer selbst einmal auf der Straße, in der wir wohnen, herumlaufen will, der kann das unter Google problemlos tun. Einfach im Internet unter http://maps.google.de/maps in die Suche "Nakanoshima Station, Japan" eingeben, mit der Maus erst auf "Nakanoshima" doppelklicken,
dann auf "Nakanoshima Jr. High School" (unten links) und dann auf das beschriftete Gebäude rechts von der Zahl 23. Erneut auf das Gebäude (das ist unseres!) doppelklicken und schon befindet ihr Euch mitten auf unserer Straße. Nun einfach mit der Maus auf die linke Seite des Bildes klicken, Maustaste gedrückt halten und die Maus nach rechts bewegen. Unser Haus ist das weiße 3stöckige Gebäude mit den Müllbehältern und dem Telefonmasten vor dem Eingang. Nun könnt ihr nach Herzenslust auf unserer Straße spazieren gehen. Viel Spaß dabei!

Japan - 3. Tag

Samstag, 3. Tag in Japan
Ikea-Großkampftag!!! Wir waren mit Elisabeth Hägele im japanischen Ikea zum Großeinkauf - Schlafsofa, Bettzeug, Tisch, Stühle, Geschirr... Echt krass, was man in einer Wohnung so alles braucht! Vom Ikea aus gings dann gleich in unsere neue Wohnung, wo wir alles ausgeladen, unsere Koffer vom Schülerheim geholt und uns dann ans Aufbauen und Zusammenstecken und Einräumen gemacht haben. Und nachdem wir alles aufgebaut hatten, konnten wir die Nacht bereits in unserer neuen Wohnung in unserem neuen Bett mit unserer neuen Bettwäsche schlafen - schee!

Japan - 2. Tag

Freitag, 2. Tag in Japan
Am Freitag morgen machten wir uns auf, um unsere Umgebung (wieder) zu entdecken. Wir waren in Rahels Lieblingsladen von Früher einkaufen, haben uns auf der Post wacker geschlagen und nach einigem Hin und Her sogar genau die Briefmarken bekommen, die wir wollten, spazierten am Tama entlang und entdeckten schon mal einige nette Fleckchen in Nakanoshima.
Mittags dann waren wir mit Dieter Hägele, unserem Teamleiter, unsere neue Wohnung besichtigen. Einfach nur toll, was Dieter und Elisabeth da für uns gesucht und schließlich auch gefunden haben. Die Wohnung ist größer, als wir es erwartet hätten, sie hat einen Balkon (auf dem auch die Waschmaschine steht!), Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Minibad und Miniklo. Außerdem liegt sie nicht weit vom Schülerheim entfernt und in der Nähe vom Bahnhof. Einfach gigantisch!
Nachmittags haben wir auch gleich noch einen Internetvertrag abgeschlossen (das Ganze geht in Japan sehr viel schneller als in Deutschland - an einem Tag bestellt, am nächsten bereits da! Toll, gell?!).
Abends trafen wir uns dann noch mit Sommers und Hägeles, um gemeinsam zu Essen, eine Andacht zu hören und uns auszutauschen.

Japan - 1. Tag

Unglaublich, aber wahr. Es ist erst eine Woche her, seit wir hier in Japan angekommen sind. Was seitdem schon alles passiert ist ...
Donnerstag, 1. Tag in Japan
Nach einem guten, aber doch anstrengenden 12-Stunden- Flug von London aus wurden wir in Narita am Flughafen schon von vielen unserer Missionarskollegen willkommen geheißen. Das hat uns echt riesig gefreut!!!
Vom Flughafen aus ging es mit dem Teamleiterehepaar in Richtung Nakanoshima. Dort haben wir die ersten beiden Tage auf dem Gelände des Schülerheims, in dem Rahel bereits ein Jahr lang gearbeitet hatte, gewohnt. Für Rahel war das Ganze ein bisschen wie Heimkommen - echt schön!
Total schön war auch, dass wir nachmittags einen Abstecher bei unseren Freunden Lotze und Tabea Sommer machen konnten, die auch auf dem Gelände des Schülerheims wohnen. Wir alle werden im nächsten Jahr die selbe Sprachschule besuchen (wir die Anfänger- und sie die Fortgeschrittenenklasse). Das wird bestimmt ein Abenteuer!!!
Abends waren wir noch zum Essen im Schülerheim eingeladen, dann fielen wir echt todmüde in unsere Betten.

25 November 2009

Wuppertal und Countdown

Kaum in Stuttgart angekommen, ging es schon wieder ans Taschepacken; diesmal allerdings nur für ein Wochenende. Wir besuchten Rahels Tante und Onkel im schönen Wuppertal und verbrachten eine echt schöne Zeit mit ihnen und Rahels Kusinen. Gemeinsam waren wir spazieren und shoppen, haben den Gottesdienst besucht und sind, ein absolutes Muss in Wuppertal, mit der Schwebebahn gefahren - echt cool! Außerdem hatten wir viel Zeit, um über Gott und die Welt zu reden. Nochmals ganz liebe Grüße nach Wuppertal!

Jetzt stehen wir endgültig in den Startlöchern für Japan. Gestern waren wir beim Zahnarzt, der uns so gern hat, dass wir nochmal kommen dürfen, und heut morgen wurden wir in Liebenzell in der Chappelhour verabschiedet und konnten ein letztes Mal für 4 Jahre Chappelhour-Eintopf genießen und nochmals einige Freunde sehen. Heut abend haben wir dann nochmals einigen Versicherungskram abgeklärt und morgen gehts ans Packen. Wer möchte, kann gern dafür beten, dass wir (besonders Rahel, die das echt schlimm findet!) das Packen gut überstehen und dass alles in die Kisten und Koffer passt.

Ein weiteres Gebetsanliegen ist Rahels rechter Mittelfinger. Der macht ihr seit Langem immer etwas Mühe (= Schmerzen), doch jetzt hat er endgültig beschlossen, dass er das (was auch immer) nicht mehr kommentarlos mitansieht und ist ziemlich angeschwollen und schmerzend und superlästig. Vielen Dank, wenn ihr mitbetet, dass Gott ein Wunder tut.

Den nächsten Eintrag an dieser Stelle werdet ihr aus unserer neuen Heimat Japan erhalten. Wir sind schon sehr gespannt darauf, wie das alles wird, und freuen uns schon riesig!

MÜLLHEIM

Die Zeit vergeht und kommt nie mehr zurück... [sing]
Echt unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist es nur noch eine Woche und wenige Stunden, bis wir in Stuttgart in den Flieger steigen und Deutschland für die nächsten 4 Jahre Lebewohl sagen werden. Oh mann!

In Müllheim bei Andis Eltern hatten wir eine echt ereignisreiche, spannende, schöne, anstrengende, spaßige ... Zeit.

Gemeinsam mit Freunden aus Singen haben wir eine tolle Zeit am Rheinfall verbracht (definitiv KEIN Reinfall, der Rheinfall!), uns gut unterhalten und sehr gefreut, einander noch einmal sehen zu können.

Dann startete die Garten-Umgestaltungs-Aktion bei Andis Eltern, bei der wir, so gut es ging, mitgeholfen haben. Erst wurde die große Tanne aus dem Vorgarten gefällt, dann kam die Tujahecke an die Reihe (aus Tuja mach Kirschlorbeer) und es wurden zwei große Löcher für Regenwasser-Speicherkanister gebuddelt. Das Ganze war vor allem für Andi ein guter Ausgleich für die Schafferei am Laptop und das Sortieren und Packen und Kruschteln in unseren Kisten und Koffern.

Ein besonderes Highlight war unsere Aussendungsfeier in Müllheim am 26.Oktober. Das Ganze ging ZWEIEINVIERTELSTUNDEN (falls ihr Euch wundert, was das für ein langes Wort ist - ja, genau so lange ging der Gottesdienst!) und war echt eine super Sache!!! Wir durften unsere schauspielerischen Fähigkeiten zur Schau stellen und einiges über Japan erzählen, es gab eine gute Predigt von unserem Missionsdirektor Martin Auch, die Jungschar hat ein Lied gesungen (Nein, nein, nie, nie, äh, äh, äh, ... - total klasse!) und auch Andis Familie hatte sich einen Programmpunkt überlegt. Echt gigantisch! Im Anschluss blieben noch erstaunlich viele Besucher da, um sich mit Japan-Kulis, Gebetsheften und T-Shirts einzudecken und sich weiter über Japan zu informieren.

Am darauffolgenden Montag und Dienstag halfen wir bei der Jungschar-Übernachtung mit. Echt eine lustige Sache: Wir haben viel gespielt, waren kreativ aktiv, vergnügten uns beim Jungs-Mädels-Abend (die Mädels haben sich unter anderem die Nägel ganz bunt lackiert - schick!) und hatten echt ne Menge Spaß!

An einem Sonntag waren wir in der Kirchengemeinde in Mappach zum Missionssonntag eingeladen, um dort über unsere Arbeit in Japan zu erzählen. Wir waren echt begeistert, wie viele missions-interessierte junge Leute es dort gibt und wie aktiv die Gemeinde ist.

Was wir sonst noch so erlebt haben? Andi hat in der Gemeinschaft in Müllheim gepredigt, wir haben Besuche bei verschiedenen Freunden gemacht, es gab lustige Spieleabende mit MaPaGross und Micha&Tabea und waren in Freiburg im Theater. Außerdem haben wir unsere Siebensachen sortiert, Bank- und Versicherungssach erledigt, Adventskalenderblätter entworfen und, und, und.

Und zwischen all den Veranstanstaltungen, dem Packen und Sortieren, hatten wir immer mal wieder Zeit, um im schönen Markgräflerland spazieren zu gehen. Echt total schön, was Gott alles geschaffen hat!!!



Bilder von unserer Zeit in Müllheim gibt es hier.

 
c 2009 Andreas Gross